Tonfa

 

 

 

Das Tonfa ist die 3. Waffe im R. K. Kobujutsu und die 2. Kurzwaffe. Für das Tonfa sind 2 Kata überliefert.

  

Tonfa wir wie auch Sai paarweise trainiert. Als Material hat sich, wie beim Bo, rote bzw. weiße Eiche bewährt. Auch hier ist für den Trainingserfolg die richtige Größe und das passende Gewicht von großer Bedeutung. So darf der Griff nicht zu lang sein, damit die Waffe kontrolliert rotiert werden kann. Wenn der Übende das Tonfa im natürlichen Griff am Unterarm hält, sollte der Schaft diesen um ungefähr 3 cm überragen. Das Gewicht muss dem den körperlichen Vorrausetzugnen des Übenden angepasst sein.

Beim Erwerb dieser Waffe sollte darüber hinaus auch die Oberflächenbeschaffenheit geachtet werden. Um Verletzungen zu vermeiden, sind ein glatt geschlifferner, unlackierter und fest motierter Griff wichtig. 

 

Von dieser Waffe gibt es nur eine 

Variante. Unterschiede sollten nur in der From des Schaftes auftreten, um die Funktion des Tonfas nicht zu beeinträchtigen. Der Schaft ist entweder rund oder viereckig.

Bekanntheit hat das Tonfa nicht zuletzt durch den Einsatz der Polizei erlangt. Jedoch unterliegt die Polizei strengen Reglemen-tierungen in der Verwendung, da bei voller Ausnutzung des Potentials dieser Waffe, schwere Verletzungen die Folge wären.  

 

Das Tonfa ist eine Rotationswaffe. Die kraftvolle Wirkung kommt durch das Zusammenspiel von Schrittsystem, Einsatz der Hüfte und Nutzung der Rotationskraft zustande.

Die Tonfa-Techniken lasssen sich mit dem Uraken- und Empi Uchi im Karate vergleichen.